2 Rezepte und was ich noch vorhabe....

Nachdem ich ja heute auf dem Flohmarkt Kinderklamotten verkauft habe und dafür den ganzen Nachmittag in der prallen Sonne (!!!!!) gestanden habe, danach die Florentine Muffins aus der aktuellen LECKER gebacken habe, bin ich jetzt echt froh, mal zu sitzen!
Und endlich (Kinder und Mann sitzen unter der Decke neben mir auf dem Sofa und schauen fern) habe ich auch die Zeit, Euch das Rezept von dem wahnsinnig leckeren Kartoffel-Sauerkraut-Hackfleisch-Auflauf abzutippen.
Mein Mann musste schon etwas lachen, als ich ihm sagte, daß ich das Rezept unbedingt für Euch tippen möchte. "Ich steh in der Küche und koche und Du tippst nur das Rezept ab. Das ist unfair." Ja, ist es vielleicht auch, aber schließlich stehe ich an den anderen 6 Tagen in der Küche und koche und backe. Da bin ich doch echt super happy, daß er das immer mittwochs macht!

Nun zum Rezept Kartoffel-Sauerkraut-Hackfleisch-Auflauf:

1 große Zwiebel, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
3 EL Öl
500 g gemischtes Hackfleisch, bröselig gebraten
Salz und schwarzer Pfeffer, Cayennepfeffer, Kümmel
1 kg vorwiegend festkochende Kartoffeln, geschält in dünnen Scheiben
150 g Käse gerieben (wir haben Pecorino genommen)
1/4 l Fleischbrühe (alnatura Gemüsebrühe, andere Brühwürfel gibt´s bei uns nicht)
200 g saure Sahne, ein Schuß Milch
2 Eier
1 Dose Sauerkraut (550 g)
Butter für die Form


Die Zwiebel und den Knoblauch mit dem Hackfleisch zusammen anbraten, würzen.
Die Brühe erhitzen, mit Pfeffer, saurer Sahne, Eiern und Käse verrühren. Eine große feuerfeste Form mit Butter ausstreichen.
Den Formboden mit Kartoffelscheiben bedecken. Die Hälfte vom Sauerkraut locker darauf verteilen. Die Hälfte des Hackfleisches darauf verteilen und mit Kartoffelscheiben bedecken. Restlichen Sauerkraut und Hackfleisch darauf verteilen und mit den restlichen Kartoffelscheiben belegen.
Die Sahnemischung gleichmäßig über den Auflauf gießen und ihn dann im Ofen bei Umluft 180° in 70 Minuten goldbraun backen. Dabei die Form die ersten 30 Minuten mit Alufolie abdecken.

Und so sah das Leckere dann aus.


Habe ich Euch eigentlich schon erzählt, daß ich mit meinen hübschen Muffins von letztem Wochenende einen Wettbewerb gewonnen habe? Kaddi hatte in ihrem Blog und auf Facebook zu einem Cupcake-Contest aufgerufen. Man musste Fotos einschicken und die Cupcakes mit den meißten LIKES haben dann gewonnen. Und das waren meine!!! Cool, oder? Ich danke hier nochmal allen, die für mich geklickt haben. Mein Preis wird in ein paar Tagen hier eintreffen, es ist ein Überraschungspaket. Kaddi hat mich nur gefragt, welches meine Lieblingsfarben sind und ob ich eher Cupcakes, Muffins oder Cake Pops machen. Cake Pops habe ich noch nie gegessen geschweige denn selber gemacht. Nur im Internet gesehen und finde sie super süß. Aber ich möchte jetzt erst einmal meine Cupcake-Fähigkeiten perfektionieren, mich an Fondant heran wagen und dann probiere ich wieder etwas neues aus.
Also heißt es jetzt erst mal abwarten, was da feines im Paket drin ist! Ich liebe Überraschungen!
Dies ist übrigens mein Siegerfoto:
Weil mir das Backen so viel Spaß macht, habe ich mir in der LECKER dieses Muffin-Rezept raus gesucht. Florentine Muffins.

Rezept (etwas abgewandelt):

150 g TK Blattspinat, aufgetaut, fein gehackt
50 g Parmesan, fein reiben
3 EL Pinienkerne (in einer Pfanne ohne Fett geröstet und abgekühlt)
3-4 Stiele Basilikum, fein gehackt
1 TL italienische Kräuter
1 Knoblauchzehe, fein gehackt oder durch die Knoblauchpresse
250 g Ricotta (auf keinen Fall durch Quark ersetzen!)
60 g Butter
200 ml Milch
2 Eier (Gr. M)
280 g Mehl
3 TL Backpulver
2 EL Zucker
1/2 TL Salz, schwarzer Pfeffer, Muskat


Die Butter zerlassen und zusammen mit der Milch und den Eiern mit einem Schneebesen verrühren.
In einer zweiten Schüssel Mehl, Gewürze, Backpulver und Zucker verrühren und die Eimasse mit einem Gummispatel dazu geben und gerade so lange rühren, bis sich beide Mischungen gerade eben verbunden haben.
Vorsichtig Ricotta, Parmesan, Pinienkerne, Spinat und Kräuter unterheben. 
Den Teig auf Muffinförmchen (mit Papierförmchen ausgelegt) verteilen und bei ca. 200° Umluft 18 Minuten backen.
Am Besten schmecken die Muffins warm.

In der Zutatenliste steht ja Parmesan. Ich habe ihn brav gerieben. Und mich total genau an das Rezept gehalten und alles Schritt-für-Schritt gemacht. Als ich dabei war, den Teig in den Ofen zu schieben, fiel mein Blick auf das Schüsselchen Parmesan. HÄ? Hab ich da etwas vergessen? Überlesen? HILFE!!! Das darf doch nicht wahr sein! Muss doch alles perfekt klappen, schließlich ist das heute Probebacken, weil ich diese Muffins morgen mit zu einer Party nehmen wollte. Und dann so ein blöder Fehler?!
Aber nein, ich habe das Rezept noch einmal komplett durchgelesen. Und dann noch einmal. Aber da steht nix mehr von parmesan in den Teig geben. Der Schritt fehlt einfach.
Hab das natürlich gleich auf der Facebook-Seite von LECKER gepostet und hoffe, eine Antwort zu bekommen, an welchem Zubereitungsschritt der Parmesan dran ist.
Bis dahin kipp ich den morgen einfach zusammen mit dem Ricotta in den Teig. Und ich werde das ganze etwas mehr würzen. Da muss definitiv Muskat, Pfeffer und mehr Salz dran. Und etwas Knofi. Eben so, wie ich es oben schon hin geschrieben habe.
Morgen stehen dann also die Muffins auf dem Plan und Eierlikör-Muffins, die in einer alten LECKER drin waren. Auch für den Geburtstag. 

Gestern habe ich übrigens mit meiner Schwester telefoniert, die meine ganzen Cupcake- und Torten- Fotos auf Facebook gesehen hat und mich dann fragte, wieviel ich denn bei diesen ganzen Backmarathons (wie ist bitte der Plural?) zugenommen hätte. Antwort: NIX! Haha, das ist das Tolle an der zuckerfreien Fastenzeit! Ich backe und backe, aber ich esse nix davon! Ich schaue mir die Köstlichkeiten nur an, freue mich darüber und serviere sie den Kindern und meinem Mann. Und es tut nicht weh! Hätte ich nie gedacht.
Dennoch freue ich mich schon sehr auf Ostern und auf die erste Schoko-Torte oder so.

Apropos Ostern. Ich habe für Ostermontag Gäste eingeladen für einen kleinen Brunch. Jetzt heißt es überlegen, was es gutes gibt! Juhu!!!! Ich freue mich!

Kommentare

  1. Das Rezept habe ich mir gestern auch angeschaut. Ich denke der Parmesan kommt zusammen mit dem Spinat, etc. rein. Und da der Parmesan ja eher salzig ist, wird es mit dem Parmesan dann auch weniger fade sein. Was ich mir aber nicht so vorstellen kann, wie sich der Ricotta dann im Teig verteilt? Als Stückchen?
    Liebe Grüsse
    Himbeeri

    AntwortenLöschen
  2. Der Ricotta verteilt sich super leicht, das wird dann alles eine schöne cremige Masse.
    Ich hab´s gestern nochmal gebacken, Parmesan einfach wie Du vorgeschlagen hast unter gerührt und mit etwas Knoblauch, Salz, Pfeffer und Muskat gewürzt. War besser so.
    LG
    Martina

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts