Back-Marathon


Heute war Backen angesagt. Danach Geburtstags-Bild für unser Nachbarskind malen, dann eine kurze Pause im Café, und dann weiter Backen.
Angefangen habe ich mit meiner Himbeer-Torte aus Joanna´s Blog. Sowas einfaches habe ich wirklich selten gemacht!
3-fach-Bisquitböden aus dem Supermarkt. Die gibt es in hell und dunkel. Ich hab leider keine dunklen bekommen, deswegen also hell.

Zwischen die 3 Böden habe ich eine Schoko-Sahne gegeben. Auf die erste Schicht habe ich ein paar Schokostreusel gestreut, auf die zweite Schicht Schokosahne Himbeeren. Ich habe sie, weil sie ganz schön dick waren halbiert. Soweit so gut und super einfach.

Jetzt schaut Euch mal die Torte von Joanna an. So sollte meine auch aussehen.
Also habe ich Marzipan genommen, Speisefarbe, Puderzucker und geknetet und gefärbt. Endlich, nach ewigen neuen Farbtupfern, hat die Farbe dann gestimmt. Also habe ich mich ans Ausrollen gemacht. Ist das mühsam! Gerollt und gerollt, mir haben die Arme schon weh getan! Und dann: Pustekuchen. Die Marzipanfläche war erstens zu klein und hätte niemals die komplette Torte bedeckt. Und als ich sie dann, warum auch immer, da ja zu klein, vorsichtig hochheben wollte, klebte natürlich die Hälfte fest. Trotz Puderzucker.
Die ganze Prozedur also nochmal von vorne. Rollen, bis der Arm weh tut.
Bei dem 3. Versuch hatte ich dann keinen Puderzucker mehr, der Marzipan war so weich und klebte schon an der Rolle fest.
Ich hab mich dann für Plan B entschieden. Schoko-Sahne über die komplette Torte verteilen, Himbeeren als Deko drauf, fertig.

 
2. Backaktion: Die Olivenöl-Cracker.
Rezept:
1 Zweig Rosmarin, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, durch die Knoblauchpresse oder fein gehackt
1 Stück Pecorino (ca. 20 g), fein gerieben
125 g Mehl
¼ TL feines Mehrsalz
25 g Olivenöl
50 g Sahne
etwas Meersalz zum Bestreuen (.z.B. Fleur de Sel)

Alle Zutaten (am besten mit den Händen) zu einer Teigkugel verarbeiten. Ich habe zuerst alles in die Kitchen Aid geschmissen, aber der Teig war total bröselig, daher habe ich ihn mit den Händen zu einer Kugel verarbeitet.
Den Teig sehr dünn auf einem Backpapier ausrollen. Mit einem Teigroller in mundgerechte Stücke schneiden. Am Schönsten ist es, wenn es ein gewellter Teigroller ist.
Die Teigstücke schrumpfen im Ofen etwas zusammen, bitte für die Größe beachten, sonst sind die Cracker zu klein. Mit etwas Meersalz bestreuen.
Teigstücke mit dem Backpapier auf ein Backblech legen und im Ofen (Umluft 180°) auf mittlerer Schiene ca. 13-15 Minuten backen.
Die Randstücke evtl. eher aus dem Ofen nehmen, da sie schneller bräunen.
Die Cracker auf einem Kuchengitter gut auskühlen lassen und bis zum Verschenken luftdicht verschlossen aufbewahren.

Ich habe die Cracker erst in einen Klarsichtbeutel getan, diesen gut verschlossen und dann in einen einfachen Butterbrotbeutel gesteckt. Vorher hatte ich ein kleines Herz aus dem Papier ausgeschnitten. Zusammengefaltet und zugetackert.
Ein Tütchen wandert morgen in die Post (hoffentlich kommen mehr als nur Brösel an), und ein Tütchen bekommt die Mutter aus Linella´s Klasse.



Obwohl die Torte nicht so aussah, wie ich es eigentlich von ihr wollte, hat sie den Gästen dennoch sehr gut geschmeckt. Ich habe ein kleines Stückchen probiert, sie ist echt suuuuper lecker!

Abends habe ich Nudeln gekocht mit ein paar Kirschtomaten, frischem Knoblauch, einen Schuß Olivenöl, einem Löffel Pesto und zum Schluss einer guten Handvoll Rucola und frisch gehobelter Parmesan. LECKER war´s!

Ich schaue gerade nebenbei den Tatort. Und statt Parmesan habe ich gerade aus Versehen Porzellan (Tatort-Thema) geschrieben.
Jetzt schaue ich den Rest.
Gute Nacht Euch und einen fröhlichen Start in die Woche morgen!

Kommentare

  1. Joanna ist schon eine Backkönigin dennoch gefällt mir deine Variante auch sehr gut!

    LG Sylvia

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  2. Ich finde du hast es total toll gemacht, es ist hübsch anzusehen und sicher steckt auch viel LIEBE drin ♥ .... mir gefällt es :)

    LG yafe

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  3. Vielen Dank, Ihr Beiden!
    Ja, es steckt definitiv viel Liebe drin. Und sie hat super geschmeckt!
    Dennoch übe ich natürlich weiter!
    LG
    Martina

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