Spätzle-Spätzle-Käsespätzle!

Heute hatte ich einen super schönen und top entspannten Nachmittag! Wie Ihr sicherlich schon auf meiner Facebook-Seite gelesen habt, waren die Kinder auf einem Geburtstag. Und so saß ich einfach mal aufm Sofa rum, schön mit Decke obwohl der Kamin an war (irgendwie bin ich gerade verfroren, so kurz bevor der Frühling endlich richtig los geht), habe gelesen, etwas gesurft und in der LECKER geblättert.

Wie gestern schon angekündigt, sollte es heute ein Spätzle-Tag werden. Ich habe so ein Spätzle-Sieb, das man auf den Topf drauf setzt und durch die Löcher den Teig ins Wasser streicht. Aus irgendeinem Grund lag dieses Spätzle-Teil in den letzten gefühlten 10 Jahren recht verlassen in meiner Schublade rum. WARUM nur? Das frage ich mich jetzt, nachdem ich diese sagenhaft leckeren und vor allen Dingen super-schnellen und total einfachen Spätzle gemacht habe. WIESO habe ich in der Vergangenheit nur immer Spätzle gekauft? Das darf ich ja gar nicht laut hier sagen, aber ich habe tatsächlich gekaufte Spätzle meinen selbergemachten Spätzle vorgezogen!
Na, wenn ich das eher gewusst hätte...! ES TUT MIR LEID!

Hier also das Rezept von den super leckeren und super-easy Spätzle:

Rezept für Spätzle:
Zutaten pro Person (als Hauptgericht):
100 g Mehl
1 Ei
Etwas Salz
Ca. 50 ml Wasser oder Milch (ich habe Milch genommen)

(Als Beilage reicht die Hälfte der angegebenen Zutaten. Oder den Rest am nächsten Tag machen oder einfrieren.)

Alle Zutaten mit dem Knethaken zu einem zähen Teig verarbeiten.

Ich habe dann einen großen Topf genommen, auf dem dieses Spätzle-Teil gut fest saß und darin Salzwasser zum Kochen gebracht (der Topf war nur halbvoll). Dann erst das Spätzle-Teil auf den Topf gesetzt, damit es von unten nicht von dem Wasserdampf total naß wird.

Das Wasser habe ich runter geschaltet, damit es nicht hochkocht und dieses Ding von unten naß wird.

Nun den Teig mit einer Teigkarte (ich hatte mal mindestens 20 davon, aber wenn man eine braucht, sucht man erst alle Schubladen ab, um sie dann in der letzten unter allen anderen Sachen und Kram zu finden) die Hälfte des Teiges genommen und auf dieses Spätzle-Ding getan und ihn durch die Löcher gestrichen. Das muss recht schnell passieren.
Die Spätzle habe ich ca. 4 Minuten im Wasser gelassen, anfangs kurz die Temperatur hoch gestellt, damit sie einmal aufkochen, dann wieder runter. Ich habe sie dann mit einem Schaumlöffel aus dem Kochwasser gefischt und in eine Auflaufform getan. Man kann sie aber auch in einem Sieb abtropfen lassen. Schnell die andere Hälfte Teig durch das Spätzle-Ding streichen.

Spätzle selber machen

Spätzlesieb für hausgemachte Spätzle

Weil wir Käsespätzle essen wollten, habe ich geriebenen Käse (hatte ein Stück Pecorino von den Crackern letzte Woche übrig, ein Stück Emmentaler und einen Rest Reibekäse von der Pizza-Party), etwas Schnittlauch und Röstzwiebeln mit den Spätzle vermischt.
Als ich damit fertig war, war auch schon die 2. Portion fertig und es konnte sofort gegessen werden.

Käsespätzle

Rezept für hausgemachte Käsespätzle

Lina fand es soooo lecker, daß sie gar nicht richtig essen konnte, sondern spachteln musste.



Kommentare

  1. Wir lieben Kässpatzen....meine Kinder könnten sich da reinsetzen.
    Aber das müssen sie auch, wir sind aus Schwaben ;-)
    GGGGLG Tanja

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    1. Meine lieben sie auch, die Oma fragt immer was sie essen wollen und immer sagen sie SPÄTZLE. Und wir sind nicht aus Schwaben :-)
      LG
      Martina

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