Abrupter Aufbruch bei Dauerregen! Aber: wir kommen wieder!

Ich möchte so wenig Worte wie möglich über diese Nacht sagen, bzw. schreiben! Sie war die Hölle! Schlimmer geht’s nimmer, echt.
Mit leichter Übelkeit ging ich abends ins Bett. Hatte ich zuviel gegessen? Oder zu kurz vor dem Schlafengehen den Bauch mit etwas blähendem gefüllt? Mit Bauchgrummeln schlief ich also ein, wachte irgendwann mit fieser Übelkeit auf. Draußen Regen. Egal, ich ging ins Sanitärhaus und besuchte die Toiletten.
Dann nochmal.
Mitten in der Nacht nochmal. Diesmal mit Spucktüte.

Diverse Male rückte ich aus. Und zwischendurch wollte ich niemanden von meiner Familie anstecken, da wir ja auf engstem Raum auf einer gemeinsamen 2-Meter-Liegefläche schliefen. Deswegen legte ich mir eine Isomatte auf den Fußboden und kauerte mich mit meinem Schlafsack und allen Jacken die ich finden konnte dort hin.

Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie froh ich war, daß unser Campingplatz saubere Toiletten hat! Ich hasse öffentliche Klos. Immer habe ich Sagrotan-Tücher, Handdesinfektionsmittel und zusätzlich diese Papierklositze dabei. Aber die Toiletten auf dem Schwarzfelder Hof waren wirklich sauber, also eine Sorge weniger in dieser Nacht.....

Am nächsten Morgen ging es mir nicht besser, zudem hatte der Dauerregen auch wieder eingesetzt und wir überlegten, ob wir den Osterhasen bei Regen in unseren Wohnwagen lassen wollten oder lieber daheim in unser Wohnzimmer einladen wollten. Mit einer kranken Mutter wollte aber auch keiner mehr länger im Wohnwagen abhängen, und das obwohl unsere Kinder am vorherigen Tag Freunde aus München auf dem Campingplatz gefunden hatten.
Also: Aufbruch. In Windeseile und bei Dauerregen bauten wir das Vorzelt ab, steckten das nasse dreckige Zelt in einen großen Müllsack und verstauten diesen in der Dusche unseres geräumigen Wohnwagens.

Alles war nun dreckig und nass. Schuhe, Jacken, Hosen. Alles voller Schlamm. Egal. Ich würde bald auf unser Klo zu Hause gehen können, wenn ich die Fahrt heil überstehe....

Zu Hause angekommen waren wir dann doch alle froh, wieder mehr Platz für uns zu haben.
Linella fuhr gleich zu ihrer Freundin und holte den Hamster ab. Die ganze Pflegefamilie war traurig, den Hamster schon einen Tag eher wieder abgeben zu müssen.
Der Vater dieser Freundin leidet an einer starken Tierhaar-Allergie, deswegen dürfen die Kinder keine Haustiere haben. Es war also ein Versuch, ihnen unsere Penny zu überlassen. Wenn es nicht geklappt hätte, hätte sie Penny zu uns bringen müssen und hier pflegen und füttern müssen.
Aber es ging alles gut. Der Vater hatte keine Probleme mit unserem Hamster, und das freute natürlich die Kinder sehr. Die ganze Familie war etwas verliebt in unseren Hamster. Obwohl er gleich am 2. Tag ausgebüxt war und sie ihn mühsam einfangen mussten.
Die Freude war also riesig, als unsere Penny wieder da war. Das war ja die erste Trennung, seit wir sie haben. Aber keine Sorge, die Freude war auch riesig, als die Kinder unseren Hund wieder hatten.

Langsam geht’s mir auch wieder besser. Ganz schön schlapp fühle ich mich zwar, aber die Übelkeit ist weg.
Heute ist Ostern, stellt euch vor, der Osterhase kam tatsächlich in unseren Garten! Bei Sonnenschein.....

 

Frohe Ostern an alle! 
Martina 

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