Die Camping-Anfänger brechen auf... Urlaubsbericht in diversen Teilen....

Wir sind ja Camping-Anfänger.... Erst vor ein paar Monaten haben wir uns einen kleinen gebrauchten Wohnwagen gekauft und erst einen Kurztrip mit ihm unternommen. Vor unserem großen Urlaub nach Jesolo in den Pfingstferien wollten wir ein paar Tage "üben" und haben uns im Internet 2 Campingplätze ausgesucht, die nicht zu weit weg sind.

Den Wohnwagen hatten wir bei der Oma im Hof stehen, haben ihn dort eingeräumt und los ging´s!

Nach nur ca. 2 Stunden Autofahrt kamen wir an dem ersten reservierten Campingplatz Schwarzfelder Hof in der Nähe von Günzburg an.
Zu unserem Glück sahen die Kinder nicht, daß wir am Legoland vorbei gefahren sind, sonst hätten wir sofort anhalten müssen!
Leider war das Wetter saukalt und ziemlich windig als wir ankamen. Wir hatten ziemlich freie Auswahl, an welchem Platz wir unser Lager aufschlagen, da noch nicht so viele andere Camper da waren. Bei dem Wetter sind die wohl nach Italien gefahren.... ich verfluchte etwas meinen Mann.....
Beim Aussteigen und Wohnwagen aufbauen fiel mir der erste Fehler meinerseits auf: meine Jacke hing im Wohnwagen. Toll. Die braucht man doch zum Aufbauen, genauso wie Mütze und Handschuhe bei dem kalten Wind...


Das Vorzelt mussten wir wegen des Windes zu viert aufbauen. Und nach ein paar Stunden bauten wir es auch schon wieder ab, da es wirklich mega-mäßig blies. Als Camping-Anfänger waren wir uns da echt nicht sicher, ob das nicht weg fliegt.

Der Campingplatz war super. Riesig und perfekt für Kinder. Wir standen weiter weg vom Haupthaus mit den sanitären Anlagen, dafür direkt am See. Meerblick sozusagen! Wenn man das im Sommer hat....perfekt!


Da der Campingplatz zu einem Bauernhof gehört (oder andersrum?) gab es ein Streichelgehege, Meerschweinchen und Kaninchen zum Kuscheln. Ponys, die täglich kostenlos geritten werden konnten.
Pferde für Reitunterricht. Natürlich mussten wir gleich eine Reitstunde für Linella buchen, die ja total Pferde-begeistert ist.

Für die Kinder gab es eine riesige Spielscheune! Als ich das in der Beschreibung las, dachte ich, naja, wird halt ein kleiner angestaubter Raum sein mit 2 Puzzles oder so, bei dem die Hälfte fehlt. Aber nix da! Ich war total begeistert, und die Kinder erst!
Die Spielscheune war riesig! Wirklich!
Es gab so ein Teil (jetzt bin ich schon so lange Mutter und weiß nicht, wie das Ding heißt....) auf dem man sitzt und dann von einem Hügel zum nächsten Hügel düsen kann. Wisst ihr was ich meine?
Dann gab es eine Slackline, ein großes Trampolin, einen Tischkicker, eine Tischtennisplatte, Holzpferde zum draufklettern und reiten. Mit richtigem Sattel. Und einen Kletterturm mit Rutsche. Hab ich was vergessen? Bestimmt.... 


Nachdem wir angekommen waren gab´s erst mal was zu essen, weil die Kinder kurz vor dem Hungertod waren. Schnell schnell, extrem schnell musste es gehen. Ein frühes Abendessen also. Da ich im Wohnwagen kochen musste, weil es so stürmisch war, entschied ich für das liebste Camping-Essen: Ravioli aus der Dose. Die Kinder lieben es, so wie ich sie als Kind auch geliebt habe.

Um 17.30 wurden die Tiere gefüttert und die Kinder konnten dabei helfen. Die Ponys und Pferde bekamen Karotten, Trockenfutter und Heu, die Galloway Rinder bekamen frisches Heu. Auf dem Bauernhof gab es ein paar trächtige Kühe, ein paar Rinder, die eines Tages geschlachtet werden sollen und das Oberhaupt der Herde: Walter. Ein riesiger Bulle.
Im Hühnerstall durften die Kinder das Hühnerfutter verstreuen und Eier einsammeln. Ein paar Eier ließen sie aber im Stall, die würden die Hühner dann ausbrüten.
Was die Ziegen bekamen haben wir leider verpasst. Aber das bekommen die Kinder sicherlich beim nächsten Füttern mit.


Weil es früh dunkel wurde und es so ungemütlich draußen war, sind wir schon um 20 Uhr in unseren Wohnwagen gegangen und haben uns die Sitzecke zum Bett umgebaut. So konnten wir unseren ersten Urlaubstag gemütlich im Liegen ausklingen lassen und lesen, kuscheln und quatschen.

Viele Grüße,
Martina

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