Rübli-Diabetiker-Torte zum 40. Geburtstag

Inspiration für diesen Blogpost habe ich aus 2 Gründen. Zum einen feiert Antonella ihren 2. Bloggeburtstag und man durfte mitfeiern, indem man ihr einen Geburtstagskuchen backt. Zum anderen wurde meine liebste und längste (ich schreibe bewusst nicht älteste ;-)) Freundin am Ostersonntag 40 Jahre alt
Sie hatte sich für das Osterwochenende bei uns in München angekündigt und kam mit ihrem Mann zu uns zu Besuch. 
Sofort wusste ich, daß ich Antonella´s Kuchen nachdem ich ihn fotografiert hatte, einfach weiterreichen konnte. Haha!

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Natürlich sollte alles toll, lecker, schön und perfekt für sie sein und so stöberten meine Tochter und ich durch Rezepte auf der Suche nach einer wunderbaren Geburtstagstorte. Kurz vor ihrem Besuch stellte der Arzt eine Schwangerschaftsdiabetes bei ihr fest, so mussten wir umplanen und uns auf die Suche nach einem Diabetiker-Kuchen machen.
Wir fanden ein sehr leckeres Rezept für eine Rübli-Torte, das wir machen wollten.
Den Zucker haben wir einfach durch Stevia in Pulverform ersetzt.

Lina und ich warteten am Abend vor dem Geburtstag, bis meine Freundin ins Bett gegangen war. Zum Glück war sie ziemlich platt, da wir nachmittags in der Stadt waren und eine Stadtführung gemacht hatten. Das viele Laufen machte aber auch mich platt, aber der Kuchen musste ja noch gebacken werden.

Rezept für eine Diabetiker-Rübli-Torte

5 Eier
25g Stevia (oder 250g Zucker)
1 Prise Salz
250g geriebene Mandeln
250g Karotten
3 EL Mehl
1/2 P. Backpulver

Karotten fein reiben.
Eier trennen.
Eiweiß mit Salz und der Hälfte des Stevia / Zucker steif schlagen.
Eigelb mit Stevia / Zucker schaumig schaumig rühren. 
Geriebene Karotten, Mehl und Backpulver unterrühren.
Den Eischnee vorsichtig unterheben.
Eine 26er Springform fetten und mehlen und den Teig einfüllen und glatt streichen.

Im vorgeheizten Backofen bei 160°C auf mittlerer Schiene ca. 50 Minuten backen.

 

 

 

Wir teilten uns auf, so rieb Lina die Karotten ganz fein und ich bereitete den Teig zu.
Bis der Kuchen gebacken und abgekühlt war, war es weit nach Mitternacht. 
Dekoriert haben wir den Kuchen mit etwas Zuckerguss, essbarem Ostergras und Marzipan-Karotten.
Wir mussten nur noch den Geburtstagstisch decken und dekorieren, dann konnten wir auch endlich ins Bett gehen.


 

 


Uns Nicht-Diabetikern schmeckte die Rübli-Torte auch hervorragend, sie war super lecker und saftig, die Karotten schmeckte Lina, die noch nie zuvor einen Karottenkuchen gegessen hatte, gar nicht heraus.

Ich habe extra die Zuckerangaben in Klammern geschrieben, denn man kann ihn so oder so machen.
Viel Spaß beim Nachbacken und nochmal alles Gute für meine Geburtstagsfreundin und für Antonella´s Blog.

LG
Martina

Kommentare

  1. Karottenkuchen mag ich auch immer gern :) Liebe Grüße,
    Ela

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