Auf in die Campingsaison! Unser Wohnwagen wird ausgemottet

Vor Ostern haben wir mit unserem Wohnwagen die Campingsaison 2016 eröffnet!
Uns hatte es schon länger in den Fingern gekribbelt, der Wohnwagen stand da so alleine den Winter über unter seiner Schutzplane rum. Wir wollten endlich los. Doch bei Minusgraden hatte ich echt keine Lust zu Campen, also warteten wir, bis es etwas wärmer wurde.
Wir hatten uns Nürnberg als Ziel gesetzt. Wieso? Weil da eine Ausstellung war, die ich unbedingt mit den Kindern besuchen wollte. Dabei gehen wir selten auf Ausstellungen oder in Museen. Dies war aber besonders: die Terrakotta Armee aus China ist zu Gast. Die Ausstellung wurde gerade verlängert und kann noch bis zum 29.5.2016 besucht werden! 

 


 

2002 hatten mein Mann und ich eine Chinarundreise gemacht. Meine Eltern hatten sie mir zum Abi geschenkt und irgendwie hatten wir es erst dann geschafft. Wir bereisten zu viert diverse chinesische Städte, u.A. Shanghai, Peking und Wuhan, machten eine kleine Schifffahrt auf dem Yangtse und stoppten auch in Xi´an. Dort besuchten wir die Terrakotta Armee, die dort aus 8000 Kriegern aus Ton das Grab des ersten Kaisers von China seit über 2200 Jahren bewachte. Jeder Krieger sieht anders aus, jeder ist handgefertigt und wunderschön. Es gibt kleine Details zu betrachten, Bärte, Knöpfe, Lederriemen auf der Rüstung, alles detailreich in den Ton geschnitzt. Diese Armee wurde zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt und lockt seit Jahren viele Touristen in die wunderschöne Stadt. Dabei wurde bis jetzt erst ca. 1/4 der Armee frei gelegt. 

 


 


 

In Nürnberg war diese Armee natürlich nicht vollzählig und auch nicht die original Krieger ausgestellt, sondern täuschend echte Nachbildungen. Insgesamt 150 an der Zahl waren in der Ausstellungshalle genauso aufgestellt, wie sie in der Grabkammer in Xi´an zum Schutze des Kaisers formatiert sind.


 


Die Kinder waren begeistert, und auch wir waren wieder überwältigt und erinnert an diese wunderbare Reise damals. Es war nämlich die letzte große Reise ohne Kinder. Kurz nach der Reise wurde ich schwanger. Unser Baby nannten wir Lina, das war der chinesische Name meiner Mutter. Chinesisch? Ja, denn ich habe chinesische Wurzeln. Dazu möchte ich euch aber in meinem nächsten Blogpost mehr erzählen….

LG
Martina

Kommentare

  1. Liebe Martina,

    wie spannend! Und zwar nicht nur die Ausstellung, sondern auch wie der Name zustande kam. Dass du chinesische Wurzeln hast wusste ich auch nicht - ich warte auf den Blogpost! :)

    Liebe Grüße
    Daniela

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    1. Liebe Daniela,
      für mich war immer klar, daß mein Kind Lina heißen wird, wie meine Mutter. Als wir das meinem Bruder sagten, war er etwas sauer, denn auch er wollte den Namen haben! Hätte er eh nicht nehmen können, denn er hat 2 Jungs ;-)
      Mein Beitrag ist fast fertig! Morgen lade ich ihn hoch..
      LG
      Martina

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